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Anegada

Nur wenige Seemeilen nordöstlich von Virgin Gorda liegt Anegada. Flach. Traumstrände. Ein "Must-See"!

Das hat zu Folge, dass jeden Morgen im North Sound von Virgin Gorda eine Armada von Charterschiffen startet, die alle aufgrund der nur begrenzt vorhandenen Mooringbojen früh ankommen wollen. Uns steht der Sinn nach etwas weniger vollen Ankerplätzen, daher laufen wir in die große Bucht westlich von Pomato Point, wo nur geankert werden kann und wir mit ein paar anderen Privatyachten "unter uns" sind.
Und auch hier gibt es Bekannte: die Lilli aus Frankfurt am Main liegt hier, eine sehr schöne Classicyacht. Dazu gibt es eine kleine Anekdote: im English Harbour von Antigua saßen wir in der Crab Hole Bar (sic!) und waren unglücklich, dass kein Laden mehr offen hatte, der uns ein Brot zum Frühstück hätte verkaufen können. Nebendran am Dock vor dem Heck der Lilli hatte die Crew zusammen mit den Nachbarn ein kleines Picknick organisiert. Und es lag ein ganzer Berg Brote auf dem Tisch, der uns für die Gruppe überaus reichlich erschien. Nachdem wir den Rumpunsch ausgetrunken hatten, ist Martin rübergeschlappt und hat vorsichtig gefragt, ob wir wohl ein Brot abkaufen dürften. Man hat es uns einfach geschenkt und damit hat die Crew der Lilli bei uns einen Stein im Brett, auch wenn wir sie nicht näher persönlich kennen!
Anegada ist sehr flach und von wunderbaren weißen Stränden und ausgedehnten Riffen umgeben; wir fühlen uns ein wenig an Barbuda erinnert, auch wenn es dort bedeutend einsamer war. Das Wetter ist soso-lala und uns vertreibt der Schwell am nächsten Morgen wieder vom Ankerplatz; sonst wären wir sicher noch ein wenig geblieben!


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